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"Kinder sind nicht nur unsere Zukunft, wir tragen auch die Verantwortung ihrer Zukunft!"
Kinderblindheit- In vielen Teilen Afrikas kommt 1 Augenarzt auf 1 Million Einwohner, in manchen Gebieten sogar 1 Augenarzt auf 4-10 Millionen Einwohner.Weltweit leiden nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) rund 250 Millionen Kinder unter fünf Jahren an Vitamin-A-Mangel. Bis zu 500.000 Kleinkinder erblinden jährlich daran.
Das Schicksal oft harter, lebensunwürdiger Zusammenhänge. Armut und Behinderung, Blindheit und soziale Isolation sind meist die Konditionen harten, ständig kämpfenden und bedrohten Lebens. Armutsgebiete unserer Welt!
Es ist kein Zufall, dass 90% der blinden Menschen in den Armutsgebieten unserer Erde leben. Denn die Hauptursachen von Blindheit sind grundsätzlich vermeid- bzw. heilbar: Grauer Star, Trachom, Flussblindheit, Vitamin-A-Mangel, Grüner Star.
In den Armutsgebieten fehlt es an vielem, um von Blindheit bedrohten bzw. bereits erblindeten Menschen zu helfen: An entsprechendem Wissen und Bewusstsein bei der Bevölkerung zur Prävention; an Medikamenten und Mechanismen zu deren Verteilung; an augenmedizinischen Einrichtungen; an ausreichend ausgebildetem lokalem Fachpersonal.
Daher verursachen Augenkrankheiten, die mit einfachen Mitteln heilbar sind und in westlichen Industrieländern selten ein Problem darstellen, in Armutsgebieten unvorstellbares Leid:
25 Millionen blinde Menschen gibt es weltweit aufgrund von Grauem Star
500.000 Kinder erblinden jährlich durch Vitamin-A-Mangel
150 Millionen Menschen sind mit Trachom infiziert und von Erblindung bedroht
17 Millionen Menschen weltweit haben ihr Augenlicht durch Flussblindheit verloren
Nach den Zahlen der WHO werden - wenn nichts Entscheidendes geschieht - im Jahr 2020 zirka 50 Millionen Menschen an der Star-Blindheit leiden. Während bei uns der Graue Star seinen Schrecken längst verloren hat, ist er in den Armutsgebieten unserer Erde nach wie vor die Hauptursache für Blindheit. Am häufigsten tritt der sogenannte Alters-Star auf, meist hervorgerufen durch Stoffwechselerkrankungen und Alterung des Gewebes. Katarakt kann aber auch vererbt werden, angeboren sein oder durch Verletzungen am Auge entstehen, sodass in den Armutsgebieten häufig auch Kinder betroffen sind: Jedes zehnte blinde Kind ist dort am Grauen Star erblindet.
Menschen, die an Grauem Star leiden, kann mit einer einfachen, 15-minütigen Operation geholfen werden. Unter Lokalanästhesie wird die getrübte Linse durch eine künstliche, eine sogenannte intraokulare Linse (IOL), ersetzt.
Mit durchschnittlich 30 Euro können wir ein Augenlicht retten. Damit zählt die Operation am Grauen Star zu den effizientesten Maßnahmen im Gesundheitsbereich.
Eine Operation am Grauen Star kostet etwa 30 Euro!
--== Kinder ==--
Kinderaugen leuchten hell,
doch das kann auch vergehen schnell.
Kinderaugen leuchten heiter,
pass auf sie auf sonst geht’s nicht weiter.
Kinderaugen strahlen voller Glück,
liebe es sonst zieht´s sich zurück.
Kinderhände so fein und klein,
tu niemals so als wären´s dein.
Kinder lachen unbeschwert,
beachte es das es auch ewig wert.
Kinderseelen gehen schnell kaputt,
daher geb ihm immer Mut.
Kinderlein so klein und ehrlich,
doch so viele dinge sind gefährlich.
Kindern muß man vieles schenken,
um sie auf den richtigen weg zu lenken.
Kinderseelen wollen Liebe,
nicht schränke voll mit tollen spielen.
Denn Liebe und Geborgenheit,
das ist wonach die Seele schreit.
geschrieben von: Nadine Simon, Dezember 06
--== __________Kinder_dieser_Welt__________==--
--==_KinderSeelen_==--
Vitamin-A-Mangel ist keine Augenkrankheit an sich, sondern die Folge von Mangel- und Fehlernährung, oft in Verbindung mit Krankheiten wie Masern oder Durchfall. Vor allem Kinder in den Armutsgebieten sind davon betroffen; über längere Zeit führt der Mangel zur Erblindung.
Alljährlich sind es zwischen 350.000 und 500.000 Kinder die aufgrund von Vitamin-A-Mangel irreversibel ihr Augenlicht verlieren. Es sind bereits mehr als eineinhalb Millionen Kinder blind; etwa 250 Millionen Menschen leiden an chronischem Vitamin-A-Mangel.
Die Verteilung von Vitamin-A-Kapseln an erkrankte Kinder kann die unheilbare Erblindung verhindern. Dabei werden den Kindern bei akutem Mangel an zwei aufeinanderfolgenden Tagen und danach innerhalb eines Monats drei hohe Dosen Vitamin A gegeben.
Gefährdete Kinder erhalten vorbeugend Vitamin-A-Tabletten. Eine Kapsel schützt das Kind für ein halbes Jahr vor dem Erblinden. Die Firma Roche stellt die Vitamin-A-Kapseln kostenlos zur Verfügung.
Die Verteilung und Überprüfung der richtigen Anwendung und Dosierung von Vitamin-A-Kapseln für 10 Kinder kostet durchschnittlich 10 Euro.
Der Mikroorganismus Chlamydia trachomatis wird durch direkten Kontakt mit infiziertem Augensekret, aber auch durch Fliegen übertragen und verursacht eine akute Entzündung auf der Bindehaut. Lid und Bindehaut schwellen an, vernarben mit der Zeit und das Lid dreht sich allmählich nach innen. Die Wimpern zerkratzen in der Folge die Hornhaut, was wiederum zu Sekundärinfektionen und sukzessive zur Ausbildung von Geschwüren auf Horn- und Bindehaut führt. Unbehandelt führt dies über Jahre hinweg zur unheilbaren Blindheit. Mit einer antibiotischen Augensalbe kann die Entzündung im Frühstadium geheilt werden; ist das Augenlid bereits nach innen gedreht, hilft nur mehr eine Lidoperation.
Von der WHO entwickeltes SAFE-Programm: Surgery (chirurgische Behandlung, Operation), Antibiotics (Behandlung mit antibiotischer Salbe), Face Cleaning (Gesichtshygiene), Environmental Improvement (Verbesserung der Lebensbedingungen durch den Bau von Latrinen, Sammeln von Regenwasser, Müllentsorgung, Aufbau einer Wasserversorgung und Erwachsenenbildung).
Mit nur 5 Euro kann eine betroffene Familie mit antibiotischer Augensalbe behandelt werden. Eine Lidoperation kostet lediglich 15 Euro, die vor dem lebenslangen Dunkel bewahren.
Bei uns ist die Flussblindheit nur den Experten bekannt, in den Armutsgebieten sind 17 Millionen Menschen infiziert. Eine winzige Stechfliege, die an schnell fließenden Gewässern brütet, überträgt den Erreger dieser Krankheit. Die Schwarze Fliege sticht die Menschen beim Bewässern, Wasser holen, Waschen oder bei der Feldarbeit und infiziert ihn mit winzigen Larven. Die Larven leben bis zu 12 Jahre im Körper des Menschen und setzen Millionen von mikroskopisch kleinen Würmern (Mikrofilarien) frei. Diese wandern im Körper bis zum Auge. Andauernder Juckreiz ist ein signifikantes Symptom; allmählich wird auch der Sehnerv zerstört, was zur unheilbaren Blindheit führt.
In zahlreichen Dörfern der befallenen Regionen gibt es kaum einen Menschen über fünfzig, der nicht bereits erblindet ist. Eine entsprechende Dosis des Medikaments Mectizan genügt, um die Vermehrung der Würmer zu stoppen und so die Erblindung zu verhindern. Mectizan muss ein- bis zweimal jährlich eingenommen werden. Das Medikament steht kostenlos zur Verfügung, für den Aufbau eines funktionierenden Verteil- und Kontrollsystems liegen die Kosten bei nur 1 Euro pro verteilter Tablette.
Die Behandlung von 10 Menschen mit Mectizan kostet durchschnittlich 10 Euro!
Nur ein verschwindend kleiner Teil der behinderten Menschen in der sogenannten "Dritten Welt" hat Zugang zu Einrichtungen für Medizinische Rehabilitation oder anderen Förderungen. Jede vierte in Armut lebende Familie hat ein behindertes Familienmitglied zu versorgen. Doch gerade diese Familien können sich behinderte Kinder nicht leisten.
Die Folge: Behinderte Kinder wie auch Erwachsene führen ein Schattendasein. Ihr Entwicklungspotenzial wird nicht ausgeschöpft, und oft bleiben sie in lebenslanger Abhängigkeit selbst zur Erledigung der wichtigsten Grundfertigungen. Sie können sich nicht alleine waschen, sich nicht alleine ankleiden, brauchen Unterstützung beim Essen und bei der Fortbewegung. Für eine Familie, die um das tägliche Brot kämpft, ein enormer Aufwand; denn ein weiteres Familienmitglied, das zur Schule gehen oder zum Lebensunterhalt beitragen könnte, ist aufgrund der Pflege des behinderten Verwandten ans Haus gebunden.
In vielen Fällen wäre eine Behinderung aber durch rechtzeitige Medikamentengabe, z.B. bei hohem Fieber, oder einfache chirurgische Eingriffe, z.B. bei Klumpfüßen, vermeidbar. In Gemeindenahen Rehabilitatinsprogrammen (Community Based Rehabilitation, CBR) sind es die Fieldworker, die durch ihre bewusstseinsbildende Arbeit wesentlich zur Prävention von Behinderung beitragen und durch rechtzeitige Förderung behinderten Kindern ein selbständiges und selbstbestimmtes Leben ermöglichen.
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...sterben elf Millionen Kinder an vermeidbaren Krankheiten!
...werden über 1.200.000 Kinder als Sklaven, Bettler oder Prostituierte verkauft!
...werden allein in Deutschland über 120.000 Kinder für Pornographie missbraucht!
...werden Weltweit etwa 246 Millionen Kinder als Kinderarbeiter ausgebeutet!
...werden allein in Deutschland über 200.000 Kinder sexuell missbraucht!
Und ... alle drei Sekunden stirbt ein Kind, das sind am tag rund 30.000 Kinder, gestern, heute, morgen!
Wir müssen »Aufstehen« und diese Unmenschlichkeit beenden, ...jetzt!
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